[Behind the Screens] #10: Schlafen kann ich, wenn ich tot bin

screensphilipblogblau-11. Wie war deine Woche?
Erschöpfend. Ich bin in die heiße Phase der Examensvorbereitung eingetreten, was bedeutet: 5 Tage die Woche Bilbiothek, je nachdem, ob ich arbeiten muss, zwischen 4 und 8/10 Stunden. Die 10 Stunden habe ich noch nicht geschafft, werden aber für die kommende Woche und allen danach angepeilt. Bibliothek und Lohnarbeit haben diese Woche den Mammutanteil meiner Zeit und Kraft in Anspruch genommen, und ich befürchte, das wird sich so schnell nicht ändern.

Trotzdem habe ich einen Artikel zur Professionalisierung fertiggeschrieben und veröffentlicht, und da er ziemlich gut ankommt, hat sich die Mühe gelohnt. Der Artikel für Freitag ist dann aber doch meiner Erschöpfung zum Opfer gefallen, ich war immerhin scheintot, und dann darf ich auch schlafen!

Ansonsten stand mein Blog noch bis Donnerstag in der #litnetzwerg-Facebookgruppe zur Diskussion und ich habe so viele tolle Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge bekommen, manche werde ich definitiv umsetzen, wenn ich es nicht schon getan habe. Mehr dazu am Mittwoch.

Gestern war ich mit der besten Schwester (meiner!) in der Stadt. Ich plane derzeit die Fotos für mein Dezemberspecial, und sie hat ein unglaubliches Gespür für Deko und Stil. Wir hatten richtig Spaß, und weil wir gerade so viele Ideen hatten, haben wir mir auch gleich alles für ein Adventsgesteck besorgt. Es ist das erste Mal, dass ich mir eins selbst gemacht habe, normalerweise habe ich keins oder meine Mum schenkt mir eins („Kind, sowas ist wichtig für den Wohlfühlfaktor!“ „Ja, Mama.“) Und wie sieht Weihnachtsdeko bei einer Krähe aus? Naja, wie Weihnachtsdeko halt, nur eben ganz farbenfroh in schwarz, weiß und grau/silber. Mir gefällt mein fertiges Werk sehr gut und ich freue mich schon auf den 1. Advent.

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Advent im Krähennest

2. Wer ist dein liebster Antagonist und weshalb?
Voldemort, weil er freundlicherweise immer wartet, bis Harry das Schuljahr (fast) beendet hat. Bildung ist ja wichtig!

wp-1468831284397.jpgScherz beiseite. Ich kann die Frage tatsächlich gar nicht so einfach beantworten, wenn überhaupt. In letzter Zeit habe ich Bücher gelesen, in denen die Charaktere keinen direkten Antagonisten hatten. Meistens bereiten Umstände, eigene Schwächen und/oder Entscheidungen den Charakteren Schwierigkeiten, als klassischen Antagonisten kann man das kaum bezeichnen.

Der letzte Gegenspieler, an dem ich richtig Freude hatte, war „Der Totschläger“ im gleichnamigen Thriller von Chris Carter. Er ist ein Serienmörder, der im Internet darüber abstimmen lässt, ob und wenn ja, wie ein Mensch sterben soll. Er hat der internetabhängigen Gesellschaft den Spiegel vorgehalten, und der Thriller stellt die Frage in den Raum, wie weit die eigene Verantwortung geht. Sehr spannend.

Einen Evergreen habe ich trotzdem nicht.

3. Was war dein Wochenhighlight?
In der Bibliothek sitze ich neben meinem besten Freund, was praktisch ist, weil ich manchmal über etwas reden/diskutieren muss.
Achtung, aber hier wird es fachlich! Nun habe ich vor kurzem eine Arbeitsbibel als Rezensionsexemplar bekommen, und als ich mir eine Textstelle anguckte, musste ich stutzen. Die Übersetzung war meiner Meinung nach falsch! Lange Rede, kurzer Sinn: Johnny und ich sind in die Küche gegangen (wir dürfen in unserer Bibliothek Kaffee trinken, mega gut!) und haben uns das genauer angeschaut. Drei Wörterbücher, das Neue Testament auf Griechisch, eine zweite Übersetzung und ein Lexikon weiter waren wir mitten in einer Diskussion darüber, ob der Sprachhorizont des griechischen Wortes die Übersetzung hergibt oder nur der Kontext. Wenn überhaupt. Bisher haben wir kein abschließendes Urteil gefunden, die Untersuchungen halten an, aber nächste Woche werde ich wohl einer unserer Professorinnen schreiben.
Die Diskussion war super spannend, genau so muss Studieren sein: Austausch, Diskussion, Nachforschen. Und wenn genau diese Stelle im Examen dran kommt, bin ich bestens vorbereitet!

Was waren eure Highlights diese Woche? Wer ist euer Lieblingsantagonist?

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5 Gedanken zu “[Behind the Screens] #10: Schlafen kann ich, wenn ich tot bin

  1. Mein Beileid für den Schlafmangel.
    Ich lese kaum bis gar keine Thriller, daher ist es kein Wunder, dass ich vom Totschläger noch nichts gehört habe. Aber das Thema klingt spannend. Vielleicht sollte ich es auf meine Wunschliste setzen… 🙂 Danke für den Tipp!
    Studieren macht in solchen Situationen tatsächlich großen Spaß. Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Lösung! LG, Henrike

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