FBM. Tag 1: Komplette Überforderung

Um 4.30 klingelte heute morgen mein Wecker. Absolut nicht meine Zeit, aber da mein Zug schon um 6.08 fuhr half es alles nichts. Wofür gibt es Kaffee…
Lange Rede, kurzer Sinn: gegen 10.00 schlug ich endlich auf der Frankfurter Buchmesse auf. Als ich Halle 3.1 betrat war ich erstmal…überfordert. Restlos. Ich hatte noch vier Stunden bis zu meiner ersten Veranstaltung, und plötzlich kam ich mir doch etwas verloren vor. Was sollte ich denn die ganze Zeit anstellen?
Ich schlenderte durch die Gänge und klapperte erstmal die Verlage ab, die ich schon kannte und schaute mir an, was da demnächst auf dem Markt kommt. Zugegeben, beim dtv wurde ich komisch angeguckt, als ich nach dem Verlagsprogramm für Sachbücher fragte, und es trug nicht sehr zur Beruhigung meiner Nervosität bei. Zum Glück beruhigte Philip mich kurz per Whatsapp, und kurz darauf kam ich mit einer Verlagsmmitarbeiterin von Random House ins Gespräch. Von da an wurde es richtig toll.

Die Amadeu Antonio Stiftung stellt an ihrem Stand eine Graphic Novel zum Theme Rechtsextremismus vor. Dazu morgen mehr, denn die Vertreterin der Stiftung schug vor, dass ich den Autor interviewen könnte, und genau das tue ich morgen. Nebenan stellt sich ein neues Kulturmagazin vor, dass ab nächstem Jahr erhältlich sein wird. Der großartige Titel: Antiidiotikum. Passend dazu gab es in der Goodiebag auch die entsprechenden Tabletten dazu. Herrlich.

Außerdem habe ich bei ein paar christlichen/theologischen Verlagen nach Büchern geguckt, die ich vor allem meinen Kommilitonen vorstellen kann (Sprich: Fachbücher oder Bücher, die im Studium nützlich sein können; keine ¨wie kann ich besser mit Gott leben¨ Bücher, sorry) und habe ich mich darüber mit ein paar Presseverantwortlichen der Verlage unterhalten. Mal gucken, was daraus wird. Thematisch passend hatte ich um 14.00 meine erste Verantaltung: ¨Gott loswerden? Wenn Glaube und Unglaube sich umarmen¨. Aufgrund es Titels der Veranstaltung erwartete ich eine Diskussion zwischen einem Atheisten und einem Gläubigen/Theologen/kirchlichen Vertreter. Was geboten wurde waren: Anselm Grün, Mönch und Bestsellerautor im spirituellen Bereich, und Tamás Halik, Professor für Soziologie und Priester. Als dann der Herausgeber, Winfried Nonhoff, sein eigenes Buch als die ¨ interessanteste Neuerscheinung im spirituellen Bereich¨ bezeichnete, war ich endgültig skeptisch. Im Endeffekt verließ ich nach einer Viertelstunde das Lesezelt auf der Agora.

Ich ging schnurstracks zum Teetreffen vom Literaturcamp, das unter anderem von Suse von Literaturschock veranstaltet wurde. Tee ist nicht unbedingt mein Lieblingsgetränk, aber die Gesellschaft war wundervoll. Ich habe endlich Suse, Philip (Book Walk) und Anabelle (Stehlblüten) live und Farbe gesehen, und auch noch tolle neue Menschen kennengelernt. Einer davon ist Benjamin Spang, ein Indie-Autor, der mir kein Goodiebag in die Hand drückte, sondern eine Bloody Bag. Und die war vollgepackt mit allem, was mein schwarzes Buchbloggerherz höher schlagen lässt: Notizblog, Lesezeichen, Postkarten und natürlich Lesestoff. Seinen Roman Blut gegen Blut habe ich auf der Fahrt zu meiner Unterkunft auch gleich runtergeladen – und musste auch sofort anfangen zu lesen.



Weitere Messebeiträge

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2 Gedanken zu “FBM. Tag 1: Komplette Überforderung

    • Ahoi!
      Sorry, dass ich dir jetzt erst antworte, aber die letzten Tage waren voll und anstrengend…
      Freut mich, dass dir der Artikel gefällt. Vielleicht sehen wir uns ja auf der nächsten Messe in Leipzig oder Frankfurt 🙂
      Cheerio
      Mareike

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