Dezemberpläne

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Der Dezemberstapel

Das Jahr neigt sich dem Ende, und mir kribbelt es schon in den Händen, weil ich unbedingt mit meinem Buchprojekt starten will. Auf der anderen Seite schwirren mir die Bücher im Kopf rum, die ich noch unbedingt lesen will, bevor es an das Projekt geht. Da wäre zum Beispiel Einsamkeit und Sex und Mitleid von Helmut Krausser, das ich letztes Jahr von J. zu Weihnachten bekommen habe mit dem Hinweis: „Das musst du Lesen, solange es noch Weihnachtlich ist, wenn es draußen noch kalt und Winter ist, und es noch früh dunkel wird.“ Ich habe es letztes Jahr nicht mehr geschafft, dieses Buch noch zu lesen und habe es das ganze Jahr aufgehoben, um es jetzt lesen zu können. Außerdem lugt mich Schiffbruch mit Tiger immer wieder an, und auch Zusammen ist man weniger allein wartet seit Sommer darauf, gelesen zu werden. Da ich vor kurzem in London gewesen bin, sollte ich jetzt schnell Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch lesen. Das hat J. gekauft, nachdem ich den Klappentext so witzig fand, aber als sie es mir dann auslieh, konnte ich damit wenig anfangen. Jetzt, wo ich für London ein wenig Gespür habe, fühle ich, dass ich es lesen muss. Es scheint immerhin ein Mix aus meinen beiden favorisierten Genres zu sein – (Urban) Fantasy und Thriller/Krimi – und auch dieses Buch lässt meine Finger jucken.

Wie man sieht, stehen für die letzten 20 Tage Dezember noch 4 Bücher auf dem Plan, manche nicht eben schmale Bändchen, und nun kommt noch aus heiterem Himmel etwas ganz unerwartetes. Ich habe vergangenes Wochenende spontan meinen Freund besucht, der mir auf einmal vier Bücher in die Hand drückte. „Die Lagen im Hausflur, waren zu verschenken. Ich finde, die klangen am Besten.“ Einer der Klappentexte schreit allerdings danach, das dazugehörige Buch möglichst sofort zu verschlingen: Die Häupter meiner Lieben von Ingrid Noll. Da steht nämlich hinten:

„Maja und Cora, Freundinnen seit sie sechzehn sind, lassen sich von den Männern so schnell nicht an Draufgängertum überbieten. Kavalierinnendelikte und böse Mädchenstreiche sind ebenso von der Partie wie Mord und Totschlag. Wehe denen, die ihrem Glück in der Toskana im Wege stehen!“ und „Morde an lästigen Zeitgenossen, die das Seelenheil der beiden Protagonistinnen…zu zerstören drohen.“

Klingt morbide und nach viel Spaß.
Dementsprechend sieht die ideale Leseliste für die nächsten 20 Tage aus wie folgt:
* Helmut Krausser: Einsamkeit und Sex und Mitleid
* Ben Aaronovitch: Die Flüsse von London
* Ingrid Noll: Die Häupter meiner Lieben
* Yann Martel: Schiffbruch mit Tiger
* Anna Gavalda: Zusammen ist man weniger allein

Fünf Bücher in drei Wochen. Sollte machbar sein, oder nicht?

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