Leseprojekt 2013

Ich habe mir schon Ende des Sommers ein Leseprojekt für das nächste Jahr ausgedacht. Ich liebe Listen, ich liebe Bücher, und irgendwann bin ich auch auf diverse Listen von Büchern gestoßen, die man im Leben gelesen haben sollte, weil man sonst eine ungebildete Kackbratze ist, und gleich die Bild abbonieren kann. Nun wollte ich mir aber nicht von irgendwelchen selbst- oder fremdernannten Literaturpäpsten oder Fernsehsendern vorschreiben lassen, was ich lesen soll, zumal ich ja einige Leseratten, Bücherwürme und Literaturnerds in meinem Freundeskreis habe. Mir kam folgende Idee:

Anfang Dezember 2012 schreibe ich meine bibliophilen Freunde an und Personen, die mir viel bedeuten (und die eigentlich keine Bücherfans sind) und frage sie nach drei Leseempfehlungen. Das Genre ist ebenso egal, wie Alter oder Autor. Eine Serie, z.B. eine Trilogie wie Die Gilde der Magier, gilt als eine Empfehlung, nicht als drei. Aus diesen Empfehlungen schreibe ich mir meine Leseliste 2013 zusammen, und werde sie im Laufe der kommenden 12 Monate „ablesen“.
Der Sinn dieses Projektes ist im Grunde eine Horizonterweiterung meinerseits. Ich lese unglaublich viel Fantasy, ich warte auf meine nächste Thriller-Phase und nebenher lese ich immer mal etwas Philosophisches oder Politisches. Ich möchte mal etwas Neues kennenlernen, und da finde ich Empfehlungen durchaus hilfreich. Ein anderer Aspekt dieses Projektes ist, die Menschen, die mir diese Bücher empfehlen, ein Stückchen mehr kennenzulernen. Von manchen habe ich Hinweise bekommen, die ich nie von dieser Person erwartet hätte. Es ist also ein Abenteuer.

Diese Mail ging gestern raus. 23 oder 24 Menschen habe ich angeschrieben, von 11 habe ich bisher eine Rückmeldung bekommen. Manche konnten sich nicht an die Zahl Drei halten und haben mir ein oder zwei Empfehlungen mehr geschickt, ich bin inzwischen also schon bei mehr als 33 Buchtiteln.

Soviel zum Start und Zwischenstand des Projektes 2013. Ende Dezember werde ich hier die Liste veröffentlichen, in welcher Reihenfolge weiß ich noch nicht. Vielleicht in der geplanten Lesereihenfolge, aber an sowas halte ich mich erfahrungsgemäß eh nie. Chaos eben. Aber bei dem Gedanken an das Projektregal, das ich in meiner Wohnung in Hamburg aufstellen werde, fange ich jetzt schon immer an zu kichern und zu giggeln.

Cheers,
Em.

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